Vorsorge

VorsorgeÄrztliche Maßnahmen bedürfen stets der Einwilligung des Patienten. Das gilt selbstverständlich auch für alle Entscheidungen am Lebensende. Deshalb empfehlen wir, Vorsorge zu treffen für den Fall, dass Sie selbst nicht mehr entscheiden können.

Patientenverfügung

Mit der Patientenverfügung treffen Sie bestimmte Entscheidungen im Bereich Ihrer medizinischen Versorgung im Voraus für den Fall, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, diese Entscheidungen wirksam zu treffen.

Falls Sie beim Erstellen Ihrer Patientenverfügung Schwierigkeiten haben, bieten wir Ihnen kostenlose Hilfe im Einzelgespräch an.

Sie können Ihren Gesprächswunsch über das Hospiztelefon 05692-99 35 21 anmelden. Wir vereinbaren dann einen Termin mit Ihnen.

Gerne kommen wir auch zu Informationsgesprächen über Vorsorge in Ihre Einrichtung, Ihren Verein oder zu Ihnen nach Hause.

Patientenverfügungen erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle sowie im Internet unter:
Patientenverfügung-Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Vorsorgevollmacht

Mit der Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie eine Person Ihres Vertrauens, bestimmte Angelegenheiten (z.B. Amts- oder Versicherungsgeschäfte, Vertragsabschlüsse, etc.) zu regeln, wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind. Eine ordnungsgemäße Vorsorgevollmacht kann die Einleitung eines Betreuungsverfahrens verhindern.

Vorsorgevollmachten erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle.

Betreuungsverfügung

Mit der Betreuungsverfügung können Sie festlegen, wen das Gericht zum Betreuer bestellen soll, wenn es krankheitsbedingt ohne rechtliche Betreuung nicht mehr weitergeht. Das Bundesjustizministerium hat die wichtigsten Informationen zusammengefasst in „Betreuungsrecht mit ausführlichen Informationen zur Vorsorgevollmacht“.