Die Hospizhelferinnen
und Hospizhelfer

Das eigentliche Herz des Hospizdienstes im Wolfhager Land e.V. sind die HospizhelferInnen! Sie gehen in Familien, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser im gesamten Altkreis Wolfhagen um sterbende und schwerkranke Menschen zu begleiten und deren Angehörige zu unterstützen.

„Für Außenstehende ist es schwer, sich vorzustellen, dass wir auch Spaß haben, dass gelacht wird, obwohl manchmal die Tränen kommen” – so hat eine Helferin unlängst auf eine Frage nach dem Hospizdienst geantwortet.
ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

Wir freuen uns über neue Mitarbeitende!

Um unsere vielseitigen Aufgaben mit hohem Anspruch bewältigen zu können benötigen wir ehrenamtliche Mitarbeiter. Sie erhalten eine fundierte Ausbildung für die Sterbebegleitung sowie kontinuierliche Fort – und Weiterbildung und regelmäßige Supervision.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, mit uns gemeinsam die Hospizarbeit zu leisten und weiterzuentwickeln, sind Sie herzlich willkommen. Sprechen Sie uns an! Sie werden gebraucht!

Was haben Sie davon? Sie haben die Chance, sich durch die Reflexion des eigenen Denkens und Handelns persönlich weiter zu entwickeln. Sie erhalten Hilfe und Unterstützung durch qualifizierte hauptamtliche Mitarbeiter. Sie sind Unfall- und Haftpflicht versichert durch den Träger. Sie erhalten Ihre Fahrkosten erstattet.

Wie sehen die Aufgaben konkret aus? Ein Hospizhelferin berichtet:
Ich habe Zeit. Ich bin da. Ich besuche die Betroffenen in ihrem Zuhause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus.
Manchmal heißt das einfach nur neben dem Bett sitzen, die Hand halten. Aushalten. Auch das will gelernt sein. Geübt habe ich das im Vorbereitungskurs. Daran nehmen alle zukünftigen HospizbegleiterInnen teil, egal welche beruflichen Voraussetzungen sie mitbringen, egal welche Vorerfahrungen sie haben. Ich habe Schweigepflicht, aber in regelmäßigen Fallbesprechungen (Supervisionen) kommen wir BegleiterInnen zusammen und können uns untereinander austauschen.

Ich bin auch für die Angehörigen da. Sie können während meiner Anwesenheit Erledigungen machen, Termine außer Haus wahrnehmen und sich selbst etwas Zeit gönnen. Manchmal bedeutet das auch, Angehörigen zuzuhören und Ihre Sorgen und Ängste zu erkennen damit sie sich weiter bestärkt ihren betroffenen Angehörigen widmen können.

Die Begleitungen sind immer sehr unterschiedlich, jede ist anders und ich gebe nicht nur meine Zeit, ich bekomme auch viel zurück.